Norddeich / Dithmarschen

Boßelverein Nordbund
Der Boßelverein BV Nordbund Norddeich wurde am 15.11.1902 gegründet. Heute ist der Boßelverein ein reger Verein. Viele Altersgruppen und interessierte Sportler finden hier ein breites Betätigungsfeld. Zur Zeit zählt der Nordbund 247 Mitglieder, wovon 42 Männer und 20 Frauen aktiv boßeln. Aufgrund seiner Vielfalt ist der Nordbund sicherlich der kulturelle Mittelpunkt der Gemeinde und wird von den Einheimischen gerne angenommen.
Neben den regelmäßigen Übungstagen für Kinder, Frauen und Männer sowohl bei dem normalen Boßeln wie auch bei dem Straßenboßeln, nimmt der Nordbund an fast allen Turnieren teil. Bei den internen Achtung Wettkämpfen zählt der Nordbund immer zum Favoritenkreis. Feldkampfgegner sind Altona, Husum, Südbund Reinsbüttel, Schülp / Wesselburenerkoog, und Süderdeich / Wesselburen. Zu den Feldkämpfen von Achtung stellt der Nordbund die größte Anzahl aktiver Boßler; die meisten Schlachtenbummler kommen ebenfalls vom Nordbund. Die Straßenboßler des Nordbund nehmen seit Jahren an den Unterverbandsmeisterschaften teil. Die Frauengruppe nimmt seit der Gründung 1977 regelmäßig an Verbands- und Unterverbandswettkämpfen teil; Feldkämpfe gegen Heide-Rüsdorf, Mielebund, Büsum und neuerdings Gemütlichkeit an der Hemme runden ein breites Betätigungsfeld ab.
Intern wird am dritten Wochenende im Februar das große Wintervergnügen gefeiert. Frauen und Männer ab 15 Jahre wetteifern um Pokale und Preise. In den letzten Jahren haben bis zu 70 Boßlerinnen und Boßler teilgenommen.
Sportlich geprägt wurde das Vereinsleben von herausragenden Boßelpersönlichkeiten wie Karl-Heinz Schmielau (1967 bis 1971 beim Nordbund aktiv), Gustav Peters (1974 bis 1979) und Bernhard Pries (1983 bis 1988). Die persönliche Bestleistung bei Karl-Heinz Schmielau sind 277 mtr. und bei Bernhard Pries 268,5 mtr. Beide sind auch Träger der Verbandsplakette Gold mit Eichenlaub für mindestens 255 mtr. in drei Würfen. Heute sind die Brüder Bernd Hinz (persönliche Bestleistung 237,5 mtr.) und Hauke Hinz (227,5 mtr), sowie der Jugendwart Michael Bruhn (216 mtr.) die stärksten Werfer. (oh)
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