Neues aus der Gemeinde Norddeich

 


Feldkampf BV „Nordbund“ Norddeich gegen den BV Schülp/Wesselburenerkoog

(15.02.2026-oh) Ein herrliches Winterwetter erwartete die Boßler zu diesem Wettkampf: es war bedeckt bei ca. -4°, mit Pulverschnee bedeckte Feldflächen und nur leichter, aber sehr kalter Ostwind.

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Besonders die Schülper hatten am Morgen noch einige Absagen zu verkraften. Mit jeweils leider nur 13 Boßler begann der Feldkampf, dem auch mehrere Schlachtenbummler beiwohnten. Nach vier Abwerfern führte der „Nordbund“ mit 5 m „kiek ut“.
Lautstark wurden die Boßler auf beiden Seiten zu besonders guten Wurfleistungen angestachelt. Bei diesem herrlichen Frostwetter war der Kamm hart gefroren und ermöglichte viele Trüllwürfe. Der „Nordbund“ konnte sich nicht weiter absetzen. Erst als der letzte Werfer der Schülper seinen Wurf stark nach links verriß, konnte der „Nordbund“ nach einem starken Wurf ihres Schlußwerfers einen großen Vorsprung herausholen. Nach dem 1. Durchgang führte der „Nordbund“ mit 55 m „kiek ut“.
Die Schülper mussten jetzt von der parallel verlaufenden Spurbahn abwerfen. Das gelang dem nächsten Werfer nur mittelmäßig. Er verriß seinen Wurf ziemlich nach links, hatte aber einen großen Trüll. Die nächste vorgelegte Weite vom „Nordbund“ konnte der Schülper trotz eines starken Wurfes nicht mehr erreichen und der „Nordbund“ bejubelte das Schott. Der „Nordbund“ ließ nicht locker, obwohl die Schülper sich stark wehrten. Letztlich gewann der „Nordbund“ Norddeich mit 1 Schott und 59 m „kiek ut“. Damit war der Verlust einer in Boßelkreisen begehrten „goldenen“ Boßel abgewehrt.
Die beiden Schlußredner, Ralph Martens für Schülp/Wesselburenerkoog und Dirk Kern für den „Nordbund“ freuten sich über diesen harmonischen und jederzeit fairen Vergleich. Wobei Dirk Kern sich besonders freute, daß jetzt keine „goldene“ Boßel verloren wurde.  Das dreifache „Lüch op“ beider Mannschaften besiegelte diesen Feldkampf. Bei heißen Würstchen und Getränken wurde danach im Norddeicher Dörpshus noch freundschaftliche „Manöverkritik“ abgehalten.

Foto: die beiden Mannschaften nach dem Feldkampf

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Kinoabend im Dörpshus

(06.02.2026-rb) Der erste Kinoabend im Norddeicher Dörpshus war mit 55 Personen sehr gut besucht.

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Gezeigt wurde die plattdeutsche Krimikomödie "Landfrauen - Do wat du wullt, de Lüüd snackt doch!" In dem Film geht es um die windigen Geschäfte von Dänischen Investoren, die in einer kleinen Dithmarscher Gemeinde in die Windenergie investieren wollen. Während viele Gemeindemitglieder der Sache positiv gegenüberstehen, sehen 5 Frauen die Machenschaften sehr kritisch und gehen der Sache auf den Grund. Auch ein Mord geschieht in der kleinen Gemeinde.
Der Macher des Films, Mathias Schulz aus Weddingstedt, war an diesen Abend anwesend und konnte noch ein paar Infos zum Film geben. Die Zuschauer hat jeden Fall ihre Freude an der Komödie, gerade wenn man sich mit den Eigenarten der Bewohner an der Schleswig-Holsteinischen Westküste auskennt.
Von vielen Seiten kam der Wunsch nach einer Fortsetzung des Kinoabends. Den Termin für eine weitere Filmvorführung werden wir rechtzeitig bekannt geben.

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Der BV Nordbund Norddeich verliert gegen den BV Süderdeich

(31.01.2026 -oh) Ein herrliches Winterwetter erwartete die Boßler zu diesem Wettkampf: es war bedeckt bei ca. -4 bis -7°, mit Pulverschnee bedeckte Feldflächen und nur leichter, aber sehr kalter Ostwind.

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Mit jeweils 18 Boßler begann der Feldkampf, dem auch mehrere Schlachtenbummler beiwohnten. Beide Vereine waren erfreut, so viele Boßler zur Stelle zu haben. Und dass, obwohl doch einige Absagen durch Krankmeldungen zu verzeichnen waren. Morgens hatten sich bereits drei Boßler abgeworfen. Beide Mannschaften lagen gleich auf, der „Nordbund“ etwa 12 m rechts von der Bahn. Auch gab es keine Probleme, daß zu den insgesamt 5 Abwerfern noch zusätzlich ein Aufstocker hinzukam.
Nachdem sich im regulärem Feldkampf je zwei weitere Boßler abgeworfen hatten, lag der „Nordbund“ etwa 30 m zurück. Lautstark wurden die Boßler auf beiden Seiten zu besonders guten Wurfleistungen angestachelt. Aber es lief nicht alles nach Wunsch beim „Nordbund“. Bei diesem herrlichen Frostwetter war der Kamm hart gefroren und ermöglichte viele Trüllwürfe. Das schafften besonders die Süderdeicher in diesem Abschnitt. Die Norddeicher dagegen lagen immer mal links oder rechts von diesem Kamm. Auch waren die Süderdeicher in diesem Abschnitt stärker besetzt. So fiel nach dem 9. Werfer das 1. Schott für die Süderdeicher. Sie zogen mit geraderen Würfen weiter in Front und bejubelten nach dem 13. das 2. Schott und nach dem 16. Werfer sogar das 3. Schott.
Den 2. Durchgang konnte der „Nordbund“ durch sichere Würfe offener gestalten, auch weil bei den Süderdeichern wohl auch „der Biß“ nachließ. Nach dem 16. Werfer mussten die Süderdeicher ein Schott einsetzen. Letztlich gewannen die Süderdeicher auch verdient mit 2 Schott und 36 m „kiek ut“.
Die beiden Schlußredner, Dirk Kern für den „Nordbund“ und Sascha Lahrssen für Süderdeich/Wesselburen freuten sich über diesen harmonischen und jederzeit fairen Vergleich und zusätzlich bei solch herrlichem Winterwetter. Das dreifache „Lüch op“ beider Mannschaften besiegelte diesen Feldkampf. Bei heißen Würstchen und Getränken, die Bärbel Block m Norddeicher Dörpshus bereits zubereitet hatte, wurde danach noch freundschaftliche „Manöverkritik“ abgehalten. Dadurch kann sich der Mutterverein „Achtung“ Wesselburen auf die nächsten Wettbewerbe im eigenen Jubiläumsjahr einstellen.

Foto: die beiden Mannschaften nach dem Feldkampf

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Der BV Nordbund Norddeich gewinnt gegen den BV Südbund Reinsbüttel

(04.01.2026-oh) Ein herrliches Winterwetter erwartete die Boßler zu diesem Wettkampf: es war sonnig bei ca -6 bis -7°, mit Pulverschnee bedeckte Feldflächen und absolut windstill.

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Mit jeweils 18 Boßler begann ein spannender Feldkampf, dem auch mehrere Schlachtenbummler beiwohnten. Beide Vereine waren erfreut, soviele Boßler zur Stelle zu haben, die viele gute Würfe zeigten. Am Vortag hatten sich fünf Boßler beim „Nordbund“ und zwei Boßler vom „Südbund“ abgeworfen. Nachdem im regulärem Feldkampf auch drei „Südbund“-Boßler abgeworfen hatten, führte der „Nordbund“ mit 8 m „kiek ut“. Lautstark wurden die Boßler auf beiden Seiten zu besonders guten Wurfleistungen angestachelt. Aber es lief nicht alles nach Wunsch. Sowohl auf „Nordbund“-Seite unterliefen zwei kleinere Würfe, wonach der „Südbund“ vorbeiziehen konnte. Dann aber hatte auch der „Südbund“ zwei schwächere Würfe. So konnte der „Nordbund“ wieder in Front gehen. Nach dem 1. Durchgang führte der „Nordbund“ mit 28 m „kiek ut“. Würde das so weiter gehen? Danach sah es zunächst aus, denn nach einem weiteren schwachen Wurf eines Reinsbüttlers bejubelten die Norddeicher den Gewinn eines Schotts. Unmittelbar danach unterlief einem „Nordbund“-Boßler ein schwerer Kapitalbleier. Das Schott musste nach dem 13. Boßler eingesetzt werden, doch der Vorsprung war fast futsch. Die Spannung war sehr hoch. Dennoch wurden auf beide Seiten gute Wurfleistungen auch des Gegners beklatscht. Somit war es jederzeit ein sehr harmonischer Feldkampf. Die letzten 5 Boßler zeigten auf beide Seiten prima Würfe. Keine Mannschaft konnte weitere Meter erboßeln. Der „Nordbund“ gewann dann knapp mit 28 m „kiek ut“. Die beiden Schlußredner, Dirk Rathje für den „Südbund“ und Dirk Kern für den „Nordbund“ freuten sich über diesen harmonischen und jederzeit fairen Vergleich und zusätzlich bei solch herrlichem Winterwetter. Das dreifache „Lüch op“ beider Mannschaften besiegelte diesen Feldkampf.

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